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Wärmeverteilung mit Köpfchen – Heizkörperaustausch sorgt für hohe Energieeinsparungen im Haushalt
Experteninterview mit Dipl.-Ing. Claudia Lurz, Zehnder Produktmanagerin Heizkörper

Frage 1:
Wie kann ich am effektivsten Heizenergie im Haushalt einsparen?

Antwort 1:
Um den Heizenergieverbrauch zu senken, gibt es viele Möglichkeiten – vom Austausch der Fenster über die Fassadendämmung bis hin zur Erneuerung der Heizungsanlage. Alles sinnvolle Maßnahmen, die aber oft auch mit viel Aufwand, Lärm und Schmutz verbunden sind. Eine Maßnahme, die in ihrer Effizienz dagegen oft unterschätzt wird, ist der Austausch der alten Heizkörper. Dabei ist eine Erneuerung der Heizkörper relativ einfach und kostensensibel umsetzbar – bei kürzester Amortisationszeit. Und dazu äußerst energieeinsparend: Werden bei der Wärmeübergabe - also den Heizkörpern und Thermostatventilen - alle Faktoren optimal ausgerichtet, ist eine Energieeinsparung von bis zu 30% möglich. Ein echter Spitzenwert für energetische Maßnahmen. Im Vergleich dazu erreicht man beim Austausch des Heizkessels beispielsweise eine Energieeinsparung zwischen 5% und 15% mit  einer entsprechend längeren Amortisation. Gerade bei einem schlanken Geldbeutel sollte man sich also erst einmal auf den Heizkörper-Austausch konzentrieren.          

Frage 2:
Wenn man sich nun aber für die Erneuerung der Heizungsanlage entschließt, kann ich dann auf einen gleichzeitigen Austausch der alten Heizkörper verzichten?

Antwort 2:
Das wäre auf jeden Fall am falschen Ende Geld gespart! Denn die Heizungsanlage ist ein sensibles Gesamtsystem, bei dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein müssen. Wird nun bei der Heizungsmodernisierung ein neuer Kessel auf Niedertemperaturbasis installiert, z.B. Wärmepumpe oder Brennwertkessel, dann müssen natürlich auch die alten Heizkörper überprüft werden, ob diese überhaupt mit den neuen Systemtemperaturen kompatibel sind. Wird das nicht getan, kann die beabsichtigte Energieeinsparung schnell verpuffen: Hohe Vorlauftemperaturen, lange Reaktionszeiten oder ungleiche Wärmeabgabe sind die negativen Konsequenzen. Abhilfe schaffen hier moderne Niedertemperaturheizkörper, die in alten wie in neuen Heizsystemen sehr effektiv und energiesparend arbeiten können. Wobei ich noch mal daran erinnern möchte: Auch ohne eine neue Heizungsanlage ist eine Überprüfung der alten Heizkörper immer sinnvoll, da diese früher vielfach überdimensioniert installiert wurden und somit nicht energieeffizient arbeiten.   

Frage 3:
Worauf sollte man beim Heizkörperaustausch unbedingt achten?

Antwort 3:
Zunächst sollte der neue Heizkörper vom Installateur optimal in puncto Größe und Leistung auf die jeweiligen räumlichen Bedingungen abgestimmt werden. Oft lassen sich bei den Renovierungsarbeiten die Rohrleitungen für die neuen Heizkörper einfach mit anpassen oder auch putzfreundlich hinter die Wand verlegen. Im Idealfall kann der neue Heizkörper sogar millimetergenau auf die vorhandenen Rohrleitungen passen. Dann müssen die Anschlussleitungen überhaupt nicht geändert werden – also keine Aufstemmarbeiten mit Schmutz, Lärm und zusätzlichen Kosten. Viele Unternehmen – wie auch Zehnder – bieten heute spezielle Austausch-Heizkörper an. Danach sollte man als Verbraucher gezielt fragen. Und grundsätzlich sollte der Heizkörper hydraulisch optimal ins System eingebunden werden bzw. nach der Heizkörpermontage ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden.           

Frage 4:
Was ist denn eigentlich ein hydraulischer Abgleich?

Antwort 4:
Nur ein optimal eingestelltes System arbeitet auch energieeffizient. Elementar sind in diesem Zusammenhang die Heizkörper. Sie sind quasi die Übergabestation der erzeugten Wärme an den Menschen bzw. den Raum. Und nur wenn alle Heizkörper in einem Gebäude optimal mit warmem Wasser versorgt werden, können diese auch tatsächlich die bestmögliche Wärmeleistung für jeden Raum erbringen. Das heißt nicht zu wenig, aber eben auch nicht zu viel. Es geht also um die richtige Druck- und Wasserverteilung im Heizsystem. Ohne hydraulischen Abgleich lassen sich pumpenferne Räume oft schwer beheizen und Heizkörper in höher gelegenen Etagen, wie zum Beispiel im Dachgeschoss, werden nicht ausreichend mit Warmwasser versorgt. Nahe gelegene Räume hingegen, die sich direkt über dem Heizungskeller befinden, werden mit Wärme überversorgt. Ein hydraulischer Abgleich garantiert dagegen eine ausgewogene Wärmeabgabe und gleichmäßige Aufheizzeiten in allen Räumen, senkt die Rücklauftemperaturen und verringert die Strömungsgeräusche (keine rauschenden oder pfeifenden Heizkörper…). Zehnder bietet übrigens individuell, hydraulisch abgeglichene Heizkörper schon ab Werk an.    

Frage 5:
Gibt es eine staatliche Förderung für den energetischen Heizkörperaustausch?

Antwort 5:
Es gibt eine Reihe staatlicher Fördermöglichkeiten, die Energiesparmaßnahmen wie den Einbau geeigneter Heizkörper für Brennwertkessel und Wärmepumpen zusätzlich belohnt. Die KfW-Förderbank bietet beispielweise spezielle Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren an. Explizit wird hierbei auch der Austausch der Heizung gefördert. Über die genauen Anforderungskataloge für eine Förderung sollte man sich aber genau informieren unter www.kfw-foerderbank.de

ENDE

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  Bildquelle:
Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr
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