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Faktencheck Pellet-Brennwerttechnik
Maximale Effizienz mit erneuerbaren Energien
Experten-Interview mit Lothar Tomaschko, Geschäftsführer ÖkoFEN Deutschland

Frage 1: Wie funktioniert eigentlich grundsätzlich die Brennwerttechnik beim regenerativen Energieträger Holzpellets?

Ähnlich wie bei fossilen Energieträgern nutzen auch moderne Pellet-Brennwertgeräte nicht nur die Energie, die bei der Verbrennung der Holzpellets entsteht, sondern auch die Restwärme, die sonst ungenutzt durch den Schornstein verloren gehen würde. Durch die Verbrennungsreaktion des im Holz gebunden Wasserstoffs mit Sauerstoff entsteht bei der Verbrennung von 2 kg Pellets 1 Liter Wasser in Dampfform, aus dem die zusätzliche Kondensationswärme genutzt wird. So werden rund 15 Prozent Energie und Brennstoff gespart. Ganz allgemein gehören Brennwertheizungen zu den energieeffizientesten Heiztechniken und sind bei fossilen Energieträgern bereits seit langem Stand der Technik. ÖkoFEN gilt als Spezialist und Vorreiter für Brennwerttechnik in der Pelletheizungsbranche.

Frage 2: In der Pellet-Technologie gab es vor kurzem dank ÖkoFEN einen geradezu revolutionären Entwicklungssprung: Die erste Pellet-Brennwertkessel-Generation, die mit jedem Wärmeverteilsystem kompatibel ist, vollkommen unabhängig der Rücklauftemperaturen. Über welche Vorteile im „Heizungsalltag“ kann sich der Verbraucher mit dieser Technologie freuen?

Unsere neuen Pellet-Brennwertkessel erreichen Wirkungsgrade von bis zu 107 Prozent, arbeiten also noch effizienter als herkömmliche Heizwertgeräte, und liegen damit nahe an der physikalisch möglichen Grenze. Dabei verfügen sie über eine besonders kompakte Bauweise, die in etwa der Größe eines Kühlschranks entspricht. Das schafft Platz im Heizraum und macht auch die Einbringung unkompliziert. Zudem arbeiten die Brennwert-Kessel besonders sauber. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern sorgt auch für wenig Asche, die vollautomatisch ausgetragen wird. Eine Entleerung muss im Einfamilienhaus nur circa ein- bis zweimal im Jahr erfolgen. Bei der ÖkoFEN Condens-Brennwerttechnik sind außerdem gleitende Kesseltemperaturen von 28°C bis 85°C möglich. Dies erlaubt bei Heizkörpern einen Betrieb ohne Mischer, und es entstehen noch geringere Wärmeverluste. Ein Pufferspeicher ist auch nicht zwingend erforderlich, das spart zusätzlich Investitionskosten. Da die Condens-Brennwerttechnik von ÖkoFEN flexibel in jedem Heizsystem einsetzbar ist – ob mit Heizkörpern, Fußboden- oder Wandheizung – sind zudem am System prinzipiell keine speziellen Veränderungen notwendig, was den Heizungsaustausch sehr komfortabel gestaltet.

Frage 3: Welche Förderungen gibt es aktuell für die Pellet-Brennwerttechnik?

Verbraucher können sich über umfangreiche Zuschüsse freuen, die dieses Jahr noch einmal kräftig aufgestockt wurden. So startete Januar 2016 das neue Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi), wodurch sich die über das Marktanreizprogramm (MAP) ausgezahlten Direktzuschüsse für den Heizungstausch einer alten fossilen Heizung gegen eine neue Pelletheizung noch einmal deutlich erhöhen. Die bisherigen Fördersätze wurden um einen Zusatzbonus von 20 Prozent angehoben, zusätzlich gibt es einen Zuschuss von 600 Euro für Optimierungsmaßnahmen rund um den Heizungstausch. Für Pelletkessel mit Brennwerttechnik sind so bis 6.900 Euro möglich, in Kombination mit einer Solaranlage sogar bis zu 9.900 Euro. Darüber hinaus wird auch im Neubau die Pellet-Brennwerttechnik mit bis zu 3.500 Euro belohnt. Neben der Bundesförderung wird in vielen Regionen das Heizen mit Pellets zudem kommunal oder länderspezifisch gefördert. Hier sollte man sich am besten beim Heizungsbauer seines Vertrauens informieren.

Frage 4: Welche Energieeffizienzklasse wird die Pellet-Brennwerttechnik beim europäischen Energieeffizienz-Labeling erreichen?

Seit September 2015 umfasst die Kennzeichnungspflicht Öl, Gas und Wärmepumpen bis 70 Kilowatt Leistung, Blockheizkraftwerke oder Warmwasserbereiter. Pelletheizungen, Holzvergaser und Scheitholzkessel sind von diesen Anforderungen bislang noch ausgenommen, die Rahmenbedingungen sind jedoch bereits veröffentlicht. Ab April 2017 werden Pelletbrennwertkessel demnach voraussichtlich ein A++ und in Kombination mit Solar ein A+++ erreichen.

ENDE






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Pressetext:

docÖkoFEN Faktencheck Pellet-Brennwerttechnik Experten-Interview.doc

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 Bildquelle:
ÖkoFEN, Mickhausen
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